Rough Vocal Effects


Effekte geben Stimmen einen individuellen, leidenschaftlichen und oft auch unverwechselbaren Ausdruck, wie wir ihn von unzähligen bekannten SängerInnen kennen. Einige dieser Sounds klingen so „krass“ und brachial, als würden sie sofort die Stimme ruinieren. Andere so, als wären sie völlig mühelos…. Das ist von SängerIn zu SängerIn sehr verschieden, und abhängigig von der jeweiligen Persönlichkeit, dem Energie-Level, von Geschmack und häufig auch vom Musik-Stil/Genre. Effekte sollen zu uns passen, damit wir als Künstler emotional und authentisch klingen. Und viele der Stimm-Effekte sind anspruchsvoll!
Das gilt vor allem für Rough Vocal Effects, wie z.B. Distortion (Verzerrung), oder Effekte wie sie im Heavy Rock & Metal-Genre eingesetzt werden (Screaming/Shouting). Gerade für diese Sounds benötigst du eine stabile Technik, in Bezug auf …
– Atmung & Stütze (Support)
– notwendige Einstellungen im Vokaltrakt (Setting: Twang, Modes)
– Kontrolle & Anpassung der Lautstärke
– korrekte Vokalbildung, und
auf deinen Körpereinsatz & Energielevel.
Für alle SängerInnen/ ShouterInnen, ob Amateur oder Profi, gilt immer wieder: erst die Basis verankern, dann eine sicheren Zugriff auf alle Stimm-Modi trainieren (leiser, mittellauter oder lauter „Gang“), dann die Klangfarbe anpassen und zum Schluss – also on top-  den gewünschten Effekt hinzufügen. (Siehe auch „CVT im Überblick“ und die Beschreibung dazu unter CVT)
Je sicherer du alles in dein muskuläres Gedächtnis trainierst, mit regelmässigem und bewusstem Üben, umso leichter wird Singen/ Shouten mit Effekten. Du erhältst damit deine Stimme gesund, vermeidest Überanstrengung, Heiserkeit und vor allem Stimm-Schäden.
Für mehr und detaillierte Infos über CVT und alle Effekte:
Besuch die Homepage des Complete Vocal Institute (Kopenhagen). Dort stehen dir Downloads über die Technik in deutscher Sprache zur Verfügung und viele hochinteressante Infos und EGG-Videos von allen Modes und Effekten (Menüpunkt Research)